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Schiffsfarben

Schiffsfarben müssen ihre Leistungsfähigkeit unter schwierigsten Bedingungen unter Beweis stellen: Sie müssen gegen See- und Süsswasser, Dieselöl und verschiedene Chemikalien, Algenbefall sowie gegen Temperaturschwankungen beständig sein. Zudem sollen sich die zähharten Beschichtungen durch Glanz, gute Fülle, extreme Licht-, Witterungs- und Abriebsbeständigkeit auszeichnen. 

Neben den geforderten chemischen Anforderungen sind die Oberflächeneigenschaften wichtig: So hat zum Beispiel die Oberflächenstruktur des Lacks einen grossen Einfluss auf den Reibungswiderstand der Schiffsoberfläche beim Durchfahren von Gewässern. Durch die Nassvermahlung zu feineren Korngrössen lässt sich der Reibungswiderstand reduzieren – und der Energieverbrauch des Schiffes senken. 

Deshalb ist es wichtig, dass die Oberflächen möglichst glatt und frei von Algen und Schalentieren bleiben. Das erreicht man durch die Zugabe von sogenannten Antifouling-Additiven. 

Die Summe aller geforderten Eigenschaften bedingt, dass die Formulierungen von Schiffslacken in der Verarbeitung abrasiv sind. Die obengenannten Faktoren beeinflussen deshalb auch die Ausrüstung der geeigneten Rührwerkskugelmühlen.

Wir beraten Sie bei der Wahl der geeigneten Nassmahltechnologie für Schiffsfarben, der richtigen Maschinengrösse und der optimalen Prozessführung.

Holzlacke


Diese Anwendung ist enorm spannend, denn Holz kommt als natürlicher Werkstoff in allen erdenklichen Lebensbereichen zum Einsatz. Die Anforderungen variieren wie bei kaum einer anderen Lackanwendung: Zwischen einer Aussenlackierung und einer Lackierung für Kinderspielzeug liegen Welten!

Eine Aussenlackierung muss das Holz in erster Linie vor Witterungseinflüssen schützen. Darüber hinaus spielen ästhetische Fragen eine wichtige Rolle: Soll die Holzmaserung vollständig abgedeckt werden oder ist eine gewisse Transparenz erwünscht?

Mit der Wahl der richtigen Mahlparameter können Sie zum Beispiel den Glanz und die Transparenz des Holzlacks gezielt steuern. Je nach Wahl der Pigmentierung erhöht die Partikelverteilung auch die UV-Beständigkeit.

Bei der Formulierung von Kinderspielzeuglacken reduzieren die Vorschriften die Auswahl an Inhaltsstoffen drastisch. Im Vordergrund steht deshalb die Produktion eines Lacks, der alle gesetzlichen Auflagen erfüllt.

Ob organische oder anorganische Pigmente, ob wasser- oder lösemittelhaltige Grundbasis: Wir helfen Ihnen, die ideale Mühle zu finden.